PERSONAL LOG
23-09
03-111968
04-41969
06-071984
07-47148
MISSION VASHTI - DAS RRSS-VIRUS

STARDATE 78351.9

Die Ankunft auf einem neuen Schiff ist immer etwas Spannendes, und ich habe dieses Gefühl lieben gelernt, das ich irgendwo zwischen Nervosität, Neugier und freudiger Erwartung ansiedeln würde. Diesmal führt mich die Reise auf die USS Hamilton, ein Neo-Constitution Class Schiff, das gerade wieder Weltraum-tauglich gemacht wurde.

Die Ereignisse des letzten Frontier Days sitzen uns allen noch in den Knochen, auch wenn ich es nicht hautnah miterlebt habe, aber die generelle Anspannung überall in der Sternenflotte, die man versucht durch Professionalität und Ablenkung zu überspielen, ist deutlich zu spüren.

Die direkte Beteiligung der Hamilton an den Ereignissen vor drei Wochen macht meine aktuelle Versetzung nicht einfacher – sie war Teil des Massakers und ihre komplette Crew musste ausgetauscht werden. Weshalb wir nun hier unter Captain Malax zusammenkommen, einem Denobulaner von dem ich bisher nur Gutes gehört habe, was sich hoffentlich auf unseren zukünftigen gemeinsamen Missionen bestätigen wird.

Am Dock von Sternenbasis 234 zum Shuttle traf ich bereits unseren Chief Medical Officer Dr. T'Laar, eine Vulkanierin mit großem Gepäck, das ihrer Aussage nach zum großen Teil aus Wolle zum Stricken bestand. Ich weiß ja selbst, dass replizierte Wolle nicht immer an die Qualität von echter herankommt, aber bisher habe ich mich immer mit kleineren Mengen zufriedengegeben. Das bedarf weiterer Gespräche.

Unseren Chief Engineer, einen Klingonen namens T'muk, habe ich ebenso kennenlernen dürfen, sowie den denobulanischen Security Chief Mendox und letztlich auch den Captain. Der positive Eindruck ließ sich bestätigen.

Die Hamilton selbst macht auch einen guten Eindruck. Mit ihren fünf Jahren wirkt sie fast nagelneu, was momentan durch die noch laufenden Reparaturen ein wenig getrübt wird. Die letzten 20% der Borg-Technologie werden noch ausgebaut und einige Systeme funktionieren noch nicht ganz einwandfrei.

Ich habe mich zunächst in meinem Quartier eingerichtet und dann sowohl im Science Lab als auch in Engineering vorbeigeschaut, um mich mit dem Team bekannt zu machen und einige erste Dinge abzuklären. Am Abend habe ich mir einen Drink in der Crew Lounge gegönnt, um die neue Crew besser kennenzulernen bevor ich nun den ersten Tag ausklingen lasse.


STARDATE 78357.2

In den letzten beiden Tagen konnte ich das Schiff und die Besatzung noch besser kennenlernen. Ich habe weiterhin einen guten Eindruck. An T'muk muss ich mich vermutlich erst noch ein wenig gewöhnen, bisher hatte ich noch nicht viel Gelegenheit, mit Klingonen zu dienen. Aber er scheint professionell und nicht übermäßig aggressiv.

Eine Überraschung ereilte uns als der Captain mitteilte, dass unser erster Offizier spontan abgezogen wurde und wir zunächst ohne XO agieren müssen. Einen Counsellor haben wir auch nicht an Bord, da diese gerade überall händeringend benötigt werden.

Ich hörte davon, dass es ein kleines Gerangel auf einem der Gänge gegeben haben muss wo ein cardassianischer Offizier einen Menschen tätlich angegriffen hat. Offenbar hatte die Kollegin ihn als Mörder bezichtigt. Dr. T'Laar hatte sich des Falls angenommen.

Unsere erste Mission kam ebenfalls unerwartet und eher als gedacht. Uns erreichte ein Notruf vom Planeten Vashti aus dem Qiris Sektor, der sich innerhalb des romulanischen Territoriums befindet. Auf dem Planeten ist ein sich schnell verbreitendes, tödliches Virus ausgebrochen.

In der Nachricht konnte man eine romulanische Nonne beobachten, die mitten in einem gewalttätigen Gerangel einen hektischen Notruf aussendete bevor sie erschossen wurde. Bisher wissen wir nicht viel über das Virus oder die Situation:

  • Das Virus äußert sich durch einen schwerwiegenden Atemwegsinfekt und tötet die befallenen Individuen innerhalb weniger Stunden.
  • Bisher konnte keine wirksame Behandlung oder Heilmittel gefunden werden.
  • Die Krankheit scheint ausschließlich bei Wesen mit romulanischer oder ähnlicher DNA auszubrechen.
  • Der Planet befindet sich momentan in medizinischer Quarantäne.
  • In einem Sektor ist ein größeres Quarantäne-Lager eingerichtet worden, die Situation außerhalb des Lagers ist unklar.
  • Die lokale Administration ist mit der Lage völlig überfordert, auch aufgrund der Tatsache, dass die Bevölkerung des Planeten nicht weit über der Armutsgrenze lebt.
  • Auf dem Planeten gibt es eine größere Ansammlung der Anhänger des Qowat Milat Ordens, der die Ansicht verfechtet, dass das romulanische Imperium wieder aufgebaut werden soll.

Unsere Mission: Vor Ort Informationen sammeln und versuchen, ein Heilmittel zu finden.

Der Captain wies an, die Reparatur der Kraftfelder zu priorisieren. Ich schloss mich zunächst mit dem Transporter-Chief kurz, dass die medizinischen Quarantänescanner und Biofilter genauestens überprüft werden und kalibriert werden sollten. Er bat darum, mit weiteren Informationen über das Virus versorgt zu werden, sobald diese verfügbar sind. Im Science Lab sprach ich mit Lt. Vionn, um die Science Abteilung auf anstehende Genanalysen vorzubereiten.

Die nächsten vier Stunden bis zur Ankunft auf Vashti werde ich mich mit weiterer Recherche des Virus und des Planeten und mit Überprüfung der biometrischen Sensoren widmen. Ein Level-2 Diagnosescan ist sicher nicht verkehrt.


STARDATE 78357.8

Die USS Hamilton hat den Planeten Vashti erreicht. Bei der Ankunft empfingen wir automatisierte Warnmeldungen, dass Vashti unter medizinischer Quarantäne steht. Unsere Sensoren registrierten zudem ein aktives Verteidigungsnetz und mehrere Schiffe, von denen eines erst kürzlich den Orbit verlassen haben muss. Die Situation ist angespannt.

Der Captain nahm Kontakt mit Commander Jarok auf, dem Leiter des Infektionslagers. Zunächst stieß unser Angebot zur Hilfe auf Ablehnung. Doch Malax schaffte es, Jarok umzustimmen – jedoch unter einer Bedingung: Malax muss sich persönlich auf den Planeten begeben. Jarok stellte uns daraufhin ein knappes Dossier über das Virus zur Verfügung, das unter dem Namen „Romulanisches Atemwegssyndrom” (RRSS) bekannt ist. Die Fakten sind erschreckend:

  • Inkubationszeit: 24-72 Stunden
  • Krankheitsdauer: 6-12 Stunden bis zum Tod
  • Sterblichkeitsrate: 100%
  • Symptome: Fieber, Husten, blutiger Auswurf, Erstickung, Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge

Ich habe diese Informationen umgehend an unsere Transporter- und Wissenschaftsteams weitergeleitet. Währenddessen berieten wir, ob das Außenteam EVA-Schutzanzüge tragen sollte – eine einfache Atemmaske erscheint in jedem Fall unerlässlich.


STARDATE 78358.0

Die Lage auf Vashti verschlechtert sich zunehmend. Nachdem in der Ferne eine Explosion vernommen wurde, war Nevala aufgebrochen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Dazu war nahezu zeitgleich der Kontakt zur Hamilton abgebrochen nachdem diese vermeldet hatte, dass sich im Orbit von Vashti ein romulanischer Warbird enttarnt hatte.

Ich unterstützte T'muk weiter, die Gerätschaften des mobilen Labors auf Vordermann zu bringen. Kaum waren wir mit den ersten Scans beschäftigt, wurden wir von der lokalen Sicherheit informiert, dass sie das Labor-Shuttle abriegeln wollten, um es zu sichern. Ich nahm Kontakt zu Mendox auf, um the Situation zu besprechen. Der Captain und Mendox waren bereits auf dem Weg zurück zum Shuttle.

Kurz darauf meldete sich der leitende romulanische Mediziner, Altor. Er bat dringend um Ausrüstung, Medikamente und Technik, da die Lage auf Vashti verzweifelt ist. Benötigt werden:

  • Hyposprays mit Medikamenten
  • Laborausstattung zur Entwicklung einer Behandlungsmethode
  • Replikator mit Rohmasse
  • Sicherheitsanzüge und zugehöriges Equipment

Altor schilderte, dass sich bereits 6000 Infizierte in einem provisorischen Lager befinden, von denen 4000 erst vor wenigen Stunden eingeliefert wurden. Die erste Infektion wurde vor drei Tagen registriert, der Ursprung ist bisher unbekannt. Ein weiteres alarmierendes Detail: Es gibt Hinweise darauf, dass ein Schiff der Miliz die Quarantäne durchbrochen hat – ein potentieller Vektor für eine galaxisweite Katastrophe. Ich veranlasste nach Absprache mit dem Captain, dass die Sternenflotte gewarnt wird – insbesondere Vulkan sowie romulanische und vulkanische Außenposten. Wir müssen alles tun, um die Verbreitung des Virus zu stoppen.

Mit Zustimmung des Captains stellten wir ein Außenteam von etwa 50 Personen zusammen, darunter Experten aus den Abteilungen für Wissenschaft, Technik, Medizin und Sicherheit. Der Anblick, der uns bei der Ankunft auf dem Planeten bot, war verstörend. Eine riesige Halle, randvoll mit kranken Romulanern in allen Stadien der Krankheit. Provisorische Isolationszelte konnten der Menge kaum gerecht werden.

Während wir durch die Halle gingen, erfuhren wir von einer morbiden, aber wohl notwendigen Praxis: Die Romulaner setzen Disruptoren ein, um die Leichen der Infizierten zu entsorgen und so eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Diese drastische Maßnahme verdeutlicht die Verzweiflung der Situation.

Unser Team wurde in ein leerstehendes Gebäude geführt, das uns als Basis dienen soll. Auch ein behelfsmäßiges mobiles Labor ist vorhanden, in dem Dr. T'Laar und ihr Team sich einrichten kann. Die Ausstattung ist jedoch alles andere als ideal: veraltete und nicht komplett funktionsfähige Geräte. Ein romulanischer medizinisch-technischer Assistent, Hiren, erklärte uns, dass das Virus offenbar die Lungenbläschen angreift und möglicherweise die Zusammensetzung des Bluts der Infizierten eine Rolle spielt.

T'Laar begann sofort mit der Analyse von Blutproben im mobilen Labor, unterstützt von Lt. Vionn auf der Hamilton. T'muk und ich kümmerten uns derweil darum, die mitgebrachte Technik im mobilen Labor einzurichten. Nevala, ein Romulaner, bat T'muk, dringend benötigte Hyposprays und Sedativa zu replizieren – eine Bitte, die nicht ohne Spannungen verlief. Nevalas Abneigung gegenüber Klingonen führte zu einem hitzigen Austausch, den T’muk mit einem gut platzierten Beinchen-Stellen begegnete. Gott sei Dank eskalierte die Lage nicht weiter, ein persönliches Gerangel können wir hier wirklich momentan gar nicht gebrauchen.

Mendox sprach unterdessen mit dem romulanischen Sicherheitschef. Die Sicherheitslage ist ebenso katastrophal: Von den ursprünglichen Einsatzkräften sind nur noch vier im aktiven Dienst – auch sie drohen, dem Virus zu erliegen.

Dann, wie aus dem Nichts, erschütterte eine Explosion das Lager. Rauch stieg in der Ferne auf. Gleichzeitig meldete die Hamilton, dass ein romulanisches Schiff den Orbit des Planeten betreten hat.

Die Situation eskaliert, und die Zeit läuft uns davon. Vashti ist ein Pulverfass, und wir sind mittendrin.


STARDATE 78358.8

Es war ein weiterer Tag voller Herausforderungen und Überraschungen. T’Laar war nun auch mit dem Virus infiziert, obwohl ihr Anzug notdürftig mit Panzertape geflickt worden war. Ihr Zustand würde sich über die Zeit sicherlich zusehends verschlechtern und sie beauftragte mich, sie regelmäßig mit dem Tricorder zu scannen.

Die wissenschaftlichen Analysen, die T'Laar und ich gemeinsam durchführten, führten uns tief in die pathophysiologischen Details des Virus. Es infiltriert die Lungenbläschen – speziell bei Romulanern und Vulkaniern und nutzt deren kupferbasierte Hämozyanin-Struktur, um in die Lunge einzutreten. Ein Enzym, das von den infizierten Zellen produziert wird, katalysiert die Bildung von hochreaktiven Kupfer-Peroxo-Komplexen. Diese zerstören das Lungengewebe und führen zu schwerer Atemnot und letztendlich Erstickung.

Eckdaten zum RRSS-Virus

  • Inkubationszeit: 24-72 Stunden
  • Krankheitsdauer: 6-12 Stunden bis zum Tod
  • Sterblichkeitsrate: 100%

Pathophysiologie

  • Das RRSS-Virus infiltriert spezifisch die Lungenbläschen (Alveolen) von Romulanern und Vulkaniern
  • Es nutzt dabei die einzigartige kupferbasierte Hämozyanin-Struktur ihrer Blutplättchen als Eintrittspforte

Chemischer Mechanismus

  • Das Virus veranlasst infizierte Zellen zur Produktion eines Enzyms, das Kupfer-lonen (Cu2+) aus dem Hämozyanin freisetzt
  • Diese Kupfer-lonen katalysieren die Bildung von Wasserstoffperoxid (H2O2) aus Sauerstoff und Wasser in den Alveolen
  • Das gebildete Wasserstoffperoxid reagiert mit den freigesetzten Kupfer-lonen zu einer hochreaktiven Kupfer-Peroxo-Spezies
  • Diese Kupfer-Peroxo-Spezies zersetzt sich unter Bildung von Hydroxylradikalen (OH), die extrem reaktiv sind und das Lungengewebe angreifen
  • Die Reaktion der Hydroxylradikale mit organischem Material in den Lungenbläschen führt zur Bildung verschiedener organischer Säuren, die das Gewebe weiter schädigen

Krankheitsverlauf

  • Infektion: Das Virus dringt über die Atemwege ein und befällt gezielt die Alveolen
  • Enzyminduktion: Innerhalb von 2-4 Stunden beginnt die Produktion des kupferfreisetzenden Enzyms
  • Gewebezerstörung: Die Bildung der Säure führt zur rapiden Zersetzung der Alveolen, was zu schwerer Atemnot führt
  • Systemisches Versagen: Durch die Zerstörung der Lunge kommt es zum Zusammenbruch des Sauerstofftransports im Körper
  • Tod: Innerhalb von 6-12 Stunden nach Infektion tritt der Tod durch Ersticken ein

Behandlungsansätze

  • Entwicklung von Inhibitoren für das kupferfreisetzende Enzym
  • Einsatz von Antioxidantien zur Neutralisierung der Hydroxylradikale
  • Gentherapie zur Modifikation der Hämozyanin-Struktur

T'Laar arbeitete an einer Lösung für ein Antiserum, während ich nach Möglichkeiten suchte, die Entstehung der Säuren und Hydroxylradikale zu hemmen. Unser erster Durchbruch war ein wirksames symptomatisches Medikament, das die Säurebildung in den Lungenbläschen inhibierte. Ich konnte zusammen mit T’muk den Industrireplikator entsprechend programmieren, um möglichst viele Dosen und Inhalatoren herzustellen – eine dringend benötigte Erleichterung für die Infizierten hier im Camp.

Die Situation im Camp wurde zunehmend chaotischer. Hunderte von Romulanern belagerten nun den Replikator, um eine Dosis der Behandlung zu erhalten und ich musste mich darum kümmern, die Lage im Griff zu behalten.

T'Laar war inzwischen ebenfalls zu uns gestoßen und half, die Replikation des von ihr gefundenen Antiserums zu koordinieren. Wir mussten sicherstellen, dass sowohl die symptomatische Behandlung als auch das Antiserum in ausreichender Menge möglichst schnell produziert wurden.

Währenddessen entwickelte sich die Situation auch außerhalb des Camps weiter. Mendox hatte einen verdächtig wirkenden Romulaner in die Stadt verfolgt, der sich dort mit einer Repräsentantin des Qowat Milat Ordens traf. Mendox kam mit ihnen ins Gespräch, und die Romulanerin Prelena berichtete, dass der Tal Shiar hinter der Seuche stecke.

Der Tal Shiar ist direkter Feind des Qowat Milat und ist darauf erpicht, diesen so gut es geht auszurotten. Vashti sollte als Kolonie mit einer größeren Zahl von Flüchtlingen des Qowat Milat Ordens durch die gezielt eingesetzte Seuche ausgelöscht werden. Jarok, der sich bemüht hatte, der Lage zu begegnen, war von Verrätern des Tal Shiar unterwandert worden.

In der Zwischenzeit hatte Jarok Malax zu sich gerufen, der zusammen mit T'muk in das Büro des romulanischen Kommandeurs gebeamt wurde. Dort wurden sie von Jarok informiert, dass deren Versuche zur Kommunikation mit der Hamilton sabotiert worden waren. Ein Tal Shiar Verräter hatte die Konsolen zerstört, die für die Kontaktaufnahme benötigt wurden. T’muk wurde gebeten, die Kommunikationsprotokolle zu untersuchen und den Verräter zu entlarven.

Letzteres gelang nach einer gewissen Zeit, und Jarok handelte nach einem Feuergefecht kurz entschlossen: Er exekutierte den Verräter und ließ dann Malax mit Vestra auf dem Warbird im Orbit sprechen. Sie war zunächst sehr misstrauisch und traute der Föderation nicht. Jarok und Malax konnten sie aber davon überzeugen, lediglich einen Sicherheits-Perimeter um das Camp aufzubauen, da Malax Bedenken hatte, sie direkt in das Camp zu lassen da auch ihre Crew von Tal Shiar unterwandert sein könnte.

Jarok warnte ebenfalls vor einer größeren unmittelbaren Gefahr: Der Tal Shiar würde mit allen Mitteln versuchen, die Herstellung des Antiserums zu verhindern. Man müsse mit einem Angriff auf das Camp rechnen.

Unterdessen machten T'Laar und ich Fortschritte bei der Replikation des Antiserums und ich musste die Verteilung gut koordinieren. Der Druck, aber auch Erleichterung war von allen Seiten zu spüren.

Mendox und Prelena kamen zum Camp zurück und Prelena versuchte T’Laar gegenüber die Dringlichkeit zu kommunizieren, dass es auch eine Menge Infizierter außerhalb des Camps gab, die ebenso im Sterben lagen und auf ein Heilmittel warteten. Wir konnten Prelena für den Moment eine gewisse Menge an Medikation abtreten und T'Laar würde sich persönlich darum kümmern, zu einem späteren Zeitpunkt mehr nachzuliefern.

Mit vereinten Kräften und letztendlich durch die Unterstützung von Jaroks Leuten konnten wir die nötigen Medikamente und Antiseren in ausreichender Menge replizieren und verteilen, sodass die Bewohner von Vashti uns als Retter und Helden feierten. Unser Team war allerdings weniger an dem Ruhm interessiert als eher an der Tatsache, dass wir nun erleichtert aufatmen konnten.

T'Laar war nochmal glimpflich davongekommen nachdem auch ihr das Antiserum verabreicht wurde, und ich kümmerte mich um die Weitergabe der Forschungsdaten innerhalb und außerhalb der Föderation, um weitere mögliche Infektionsherde außerhalb Vashtis im Keim zu ersticken.

Hoffen wir, dass das unsere erste und letzte Begegnung mit dem RRSS-Virus ist und unsere nächste Mission weniger stressig und nervenaufreibend wird.


STARDATE 78359.2

Die Mission auf Vashti nun erfolgreich abgeschlossen, begab sich die Brückencrew zurück zur Hamilton. Dafür wurde uns glücklicherweise das Shuttle Diamn Cordaihkh überlassen, was angeblich so etwas heißt wie „ewige Treue". Hoffen wir, dass es seinem Namen Ehre macht.

Als wir uns der Hamiton näherten, konnten wir jedoch feststellen, dass das Schiff im Orbit nicht ganz glimpflich davon gekommen war. Am Übergang zwischen Antriebs- und Untertassensektion hatte es offenbar einen Hüllenbruch mit sichtbarem Schaden gegeben. Das galt es erstmal zu klären nachdem wir angekommen waren, allerdings versicherte der diensthabende Dr. Iral dass die Situation unter Kontrolle sei.

Wir sahen uns den Schaden kurz von außen an, konnten aber nicht viel zum Ursprung sagen. Ich bin sehr gespannt auf das Briefing mit der Crew auf der Hamilton.


STARDATE 78373.6

Die Ankunft an der Sternenbasis 234 steht nach nun fünf geschäftigen Reisetagen kurz bevor. Die Reparaturen am Hüllenbruch, am vorderen Torpedo-Launcher und am Subraum-Transceiver-Array sind immer noch im vollen Gange, aber es ist ein wenig mehr Ruhe und Routine eingekehrt und ich konnte mich auf dem neuen Schiff ein bisschen einleben.

Nach unserer Rückkehr auf die Hamilton wurden wir zunächst von der Sekundärschicht-Brückencrew darüber aufgeklärt, was sich während unserer Abwesenheit ereignet hatte. Die Hamilton hatte Kontakt mit Wesen aus einer kybernetischen Existenz in einer anderen Dimension, die die Körper von Ensigns McLaren, Patel, Petersen und Chen übernommen hatten. Dabei veränderte sich die Hirnaktivität der Offiziere so stark, dass Ensign Peterson einen Torpedo zündete, der beträchtlichen Schaden an der Hamilton verursachte.

Nachdem sich herausstellte, dass die Übernahme der humanoiden Körper gesundheitsschädlich für diese war, gelang es der Crew, die Wesen zu überzeugen, die Körper zu verlassen. Die Situation konnte friedlich gelöst werden, und ein Bericht an die Sternenflotte wurde bereits übermittelt.

Nachdem T'Laar und T’muk die Crew und das geliehene Equipment der Hamilton wieder an Bord geholt hatten, wies der Captain die Rückkehr zur Sternenbasis 234 an und ich beschäftigte mich eingehend mit den Schadensreports und koordinierte zusammen mit T'muk so gut es ging die Reparaturen.

Offenbar hatte Dr. Iral als diensthabender Kommandooffizier gute Arbeit geleistet. Dr. T'Laar erwähnte, dass man Iral daraufhin als Schiffs-Counselor empfehlen werde. Ich hatte mit Iral bislang keine Anknüpfungspunkte, habe mich aber inzwischen mit him bekannt gemacht und kann ihn mir durchaus als Counselor auf der Hamilton vorstellen.

Nach erster Sichtung der Lage meldeten sowohl Malax als auch Mendox aufgrund der Lage Bedenken, dass die Sicherheit an Bord verbessert werden müsse. Die Zündung des Torpedos war zwar offenbar eine ungewöhnliche Verkettung seltener Umstände, aber ich bin sicher, dass Mendox sich damit nochmal eingehender befassen wird.

Auf meiner Prioritätenliste war unter anderem die Reparatur des Warp-Antriebs, der im Moment nur auf maximal Warp 4 läuft. T'muk und sein Team werden ihr Bestes geben. Wenn die Hamilton aus dem gröbsten raus ist, werde ich versuchen, die Entfernung der Borg-Technologie schneller voranzutreiben, denn wie der Zwischenfall anschaulich dargestellt hat, birgt dies doch immer noch nicht unbedenkliche Risiken.

Ich beneide den Captain nicht, denn das Informieren der Hinterbliebenen von im Dienst zu Tode gekommenen Offizieren ist keine leichte Aufgabe, zumal ihm ebenso ans Herz gelegt wurde, eine Untersuchung anzuberaumen, ob hier gegebenenfalls grobe Fahrlässigkeit im Spiel war.

Es gibt Gerüchte, dass Admiral Blackwater sich auf Starbase 234 befindet. Wir werden sehen was es damit auf sich hat. Was aber aus meiner Sicht viel aufregender ist, sind die Holoprojektoren, die nun nachgerüstet werden können. Dadurch werden wir hoffentlich noch etwas mehr Crew-Unterstützung bekommen, z.B. durch ein EMH, einen Hilfscounselor, Holo-Engineer, Operations-Diplomat, Holo-Security oder Holo-Wissenschaftler. Ich hoffe die Montage wird gut laufen!


STARDATE 78375.0

Nach unserer Ankunft auf Sternenbasis 234 war ich zunächst überrascht, wie klein die Station war. Im Vergleich zu McKinley Station wirkte sie fast etwas beengt. Auch überraschend war, dass hier ein Spacedock des McKinley Typs vorhanden war, was uns aber für die Reparaturarbeiten an der Hamilton sehr zugute kam.

T'muk machte mit dem redseligen Benzit Lt. Larling die Reparaturübergabe der Hamilton. Larling war, wie nicht ungewöhnlich für seine Spezies, äußerst gesprächig. Es stellte sich heraus, dass er ein ambitioniertes persönliches Projekt im Hinterkopf hatte: Er wollte Reste von Borg-Technologie beschaffen, um mit Hilfe von Naniten eine selbstgenerierende Schiffshülle zu erschaffen. T'muk gab ihm ein defektes Teil der ausgebauten Borg-Technlogie.

Da ich gerade mit der Optimierung des EPS-Grids für den Einbau der neuen Holo-Projektoren befasst war, führte ich ein Gespräch mit Larling über mögliche Verbesserungen. Der Einbau der Projektoren lief perfekt, viel besser als erwartet - am Ende erhielten wir sogar einen mehr als ursprünglich geplant, insgesamt sechs an der Zahl.

Malax führte unterdessen ein Gespräch mit Admiral Blackwater. Der Admiral schlug einen potenziellen neuen XO vor: Lt. Cmdr. Robert Knox, ein Astrophysiker, der vor allem durch seine außergewöhnlichen analytischen Fähigkeiten beeindruckte. Es gab auch die Aussicht auf eine neue Mission: Die Hamilton sollte eine Crew auf einem Planeten unterstützen, mit der die Föderation erst kürzlich Erstkontakt hatte. Ich bin gespannt auf die Details der Mission, die in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden soll.

Kurz nach meinem Gespräch mit Larling wurde ich von einem Ferengi namens Grog kontaktiert – ein reisender Händler. Er zeigte Interesse an dem romulanischen Shuttle, das wir von Vashti mitgebracht hatten. Anfangs bot er 50 Goldbarren, erhöhte dann aber auf 55. Als Alternative könnte er auch molekulares Duranium in einer Menge von 50 Tonnen anbieten. Er sagte, er sei noch zwei Tage auf der Station, doch als ich später in den Logbuch-Daten nachschaute, stellte sich heraus, dass er eigentlich erst in einer Woche weiterreisen würde.

Ich besprach die Angelegenheit mit dem Captain, der meinte, dass es sinnvoll wäre, die Crew zu konsultieren, besonders T'muk, der vielleicht Interesse daran hätte, das Shuttle als Simulationsobjekt zu behalten.

Man traf sich später dann auch in der Crew Lounge. Als ich kam, lief etwas unentspannte Musik, angeblich ein Song namens „Westerland“ von der Erde aus dem 20. Jahrhundert. Getränke-technisch pries der Bartender Saurian Brandy an, aber T'Laar wollte lieber einen Cocktail namens „Krabbel die Wand hoch“. Was das wohl sein mag? Ich halte mich von den potenten Sachen lieber fern, das hat mir noch nie gut getan.

Ich zog mich irgendwann in mein Quartier zurück, aber ich habe gehört, dass T'Laar die halbe Nacht noch ein angeregtes Gespräch mit Malax und einem Halbvulkanier führte.

Auch T'muk und Mendox hatten wohl ihren Spaß. Mendox hatte sich an eine Gruppe junger Sternenflottenoffizierinnen von der USS Churchill rangeschmissen, die ihre Beförderung zum Lt. junior grade feierten. Gerüchten zufolge hatte er davon wohl ein oder zwei mit in sein Quartier genommen. Hach ja, die Denobulaner... T'muk war offenbar ebenfalls mit weiblicher Begleitung zu fortgeschrittener Stunde verschwunden.

Am nächsten Morgen war T’muk ziemlich griesgrämig, ich hörte ihn in Engineering mehrfach ein paar seiner Mitarbeiter zusammenstauchen. Auch Mendox sah nicht so gut aus als er mir auf dem Gang begegnete. Ich schätze er war auf dem Weg in die Krankenstation für eine Anti-Hangover-Behandlung. Wie gut, dass ich mich von dem Saurian Brandy ferngehalten habe.

Ich bin gespannt, was unsere nächste Mission sein wird. Aber erstmal haben wir noch ein paar Tage Zeit, uns hier eine kleine Auszeit zu gönnen und durchzuatmen.


STARDATE 78376.2

Die Reparaturen und Rekalibrierungen der Hamilton laufen immer noch im vollen Gange, während sich ein Teil der Crew verdientes Shore Leave auf dem Planeten gönnen kann. Ich habe es bisher nicht geschafft, mich dort umzusehen, habe aber gehört, dass es in einigen Regionen imposante, bis zu 150 Meter hohe Bäume geben soll.

Es blieb immer noch zu klären, was mit dem romulanischen Shuttle geschehen soll und ob wir es an den Ferengi-Händler verkaufen wollten. T'muk sprach deswegen nochmal mit dem Captain, und schlussendlich wurde sich entschieden, es zu Schulungszwecken zu behalten. Wir setzten das diplomatische Unterstützungshologramm ein, um es Grog mitzuteilen. Ich bin mir sicher, dass dieser nicht besonders erfreut war.

Apropos Hologramm, T'muk konnte nun auch das Emergency Security Hologramm Arabelle Siedlecki, unseren Diplomatiker Bof Salar und das Emergency Engineering Hologramm Anton von Rieppel testen. Da ist möglicherweise noch etwas Justierung nötig, aber die werden sich sicher als nützlich erweisen. Das Science Hologramm AyESHa und das EMH Dr. A. Smith lassen mit der Installation noch auf sich warten.

Der Captain hatte gestern Nachmittag ein Meeting mit Admiral Blackwater, der mitteilte, dass unser zukünftiger XO Commander Knox gerade in einer etwas prekären Lage auf einer Ferengi-Raumstation im LaRosia System ist und einen Notruf ausgesetzt hatte. Der Captain hatte daraufhin Mendox abgestellt, um Knox zu Hilfe zu kommen. Vielleicht eine Gelegenheit, das Security Hologramm in Mendox' Abwesenheit zu testen.

Unsere nächste Mission rückt nun auch in greifbare Nähe. Der Captain berief am nächsten Morgen eine Besprechung ein, an der Admiral Blackwater, der Andorianer Dr. K’Vor und die Vulkanierin Prof. T'Venna teilnahmen. Die drei Offiziere berichteten von einer Warp-fähigen Zivilisation namens Xar'Thai, die erst kürzlich mit der Föderation Kontakt aufgenommen hatte. Die USS Churchill hatte hier den Erstkontakt hergestellt.

Auf dem Planeten der Xar'Thai wurden Relikte entdeckt, die Portalen der Ikonianer von vor über 10.000 Jahren sehr ähnlich sind. Man vermutet, dass man mit ihnen eine neue Art der sehr schnellen Fortbewegung durch Loop-Quantengravitation und Raumfaltung ermöglichen könnte.

Die Xar'Thai haben der Föderation erlaubt, erste Experimente mit der Technologie zu machen, auch wenn sie der Föderation vermutlich in naher Zukunft nicht beitreten werden. Die Hamilton wird nun entsandt, um diese Experimente zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass der Planet und deren Bewohner nicht zu Schaden kommen.

Die Reise zum Planeten der XarʼThai wird laut unseren Berechnungen ca. 2 Wochen dauern. Blackwater hatte ebenfalls angewiesen, dass Lt. Larling für diese Mission zur Unterstützung auf der Hamilton bleiben soll. Ich glaube das wird T'muk nicht sehr erfreuen.

Die Zeit wird jetzt knapp, noch ein wenig Ablenkung auf dem Planeten zu bekommen. Vielleicht sollte ich doch schauen, ob ich mir nicht zumindest einen Tag freischaufeln kann, um festen Planetenboden unter den Füßen, echte Landschaft und die lokale Zivilisation zu genießen.


MISSION XAR‘THAI - DAS IKONIANISCHE PORTAL

STARDATE 78379.1

Die Extraktionscrew zur Rettung von Cmdr. Knox kehrte heute gemeinsam mit dem Commander von ihrer Außenmission zurück. Knox' Zustand war nicht besonders gut, er wurde direkt auf die Krankenstation verlegt, wo T'Laar und ihr Team sich um ihn kümmerten. Mendox war auch ziemlich mitgenommen und sollte sich erstmal ausruhen.

Vier Stunden zuvor hatte Admiral Blackwater sich gemeldet und bestätigt, dass die Einsatztruppe erfolgreich war: Paket Echo Delta 7 wurde wie geplant ausgeliefert, wobei uns bisher nicht mitgeteilt wurde, was Echo Delta 7 überhaupt ist.

Im Zuge weiterer Instruktionen ordnete Admiral Blackwater an, dass T'Laar einen Gensequenzer zur Verfügung stellt, was ebenfalls einige Fragen aufwirft. Gleichzeitig wurde bekannt, dass das Klingonische Reich Interesse am Prototypen des Raumfaltungsantriebs zeigt. Ein klingonischer Sonderbotschafter namens Gi'ral würde unsere nächste Mission begleiten, ein Rendezvous mit einem klingonischen Schiff war bereits arrangiert.

Größeres Thema unter den Führungsoffizieren war allerdings der allseits unpopuläre Benzit Lt. Larling, der uns als Engineering- und Sicherheitssupport für die Mission zur Seite gestellt wurde. Durch seine direkte und eher empfindungslose Art hat er sich bereits bei mehreren Crewmitgliedern unbeliebt gemacht.

Mir kam zu Ohren, dass er eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Sternenflotte eingereicht hatte, die T'Laar dafür rügte, dass sie in Engineering Heißgetränke verteilt hatte was Larling als untragbares Sicherheitsrisiko sah. Ich habe T'Laar noch nie so emotional erregt gesehen und es schien auch Spannungen zwischen T’Laar und Mendox gegeben zu haben. Da hat Larling wohl einen wunden Punkt bei ihr getroffen.

Was mich persönlich viel mehr beunruhigte war eine Unstimmigkeit in Larlings Transfer-Dokumentation, die mir aufgefallen war. Larlings temporäre Zuweisung zur Hamilton war zwar dokumentiert – jedoch fehlte der Eintrag der Berichtslinie von Larling. Er sollte eigentlich dem Kommando von Cpt. Malax unterstellt sein, was jedoch nicht vermerkt war und Larling auffällig viel Autonomie verschaffte. Larling hatte offenbar auch T’muk gegenüber geäußert, dass er direkt Admiral Blackwater unterstellt sein. Ich sprach mit dem Captain über diese Unstimmigkeit; auch er zeigte sich besorgt. Ich wurde beauftragt, der Angelegenheit nachzugehen und ihm bis zum nächsten Tag Bericht zu erstatten.

Auch Dr. Iral sprach mich auf die Situation mit Larling an. Er und T'Laar hatten für den nächsten Morgen ein Gespräch mit Larling anberaumt um zu versuchen, die Wogen ein wenig zu glätten.

Auch T'muk äußerte Bedenken wegen Larling. Er hatte eine unerlaubte Subraumverbindung aus dem Torpedoraum entdeckt, die er gemeinsam mit dem EEH analysierte. Larling hatte dort offenbar einen Uplink zu Starfleet Intelligence hergestellt. Es konnte verifiziert werden, dass ein Programm aus dem Subraumnetz geladen und ausgeführt worden war – Quelle unbekannt. Der Zugriff erfolgte über einen öffentlichen Server für diagnostische Software, offiziell gedacht zur Verbesserung der IT-Sicherheit.

Das EEH unterzog den geladenen Quellcode einer genaueren Analyse, was allerdings keine weiteren Aufschlüsse brachte. Es schien sich hier tatsächlich um ein harmloses Programm zu handeln, das bei der Optimierung von Sicherheitsprozessen helfen soll. Das EEH schlug trotzdem vor, eine Level-1 Diagnose über alle Schiffssysteme laufen zu lassen.

Am nächsten Morgen führten Dr. Iral und T’Laar das Gespräch mit Larling. Aufgrund meiner Nachfrage bei Iral zeigte sich Larling weiterhin uneinsichtig, bestand auf seinem eigenen Team und machte klar, dass er sich nicht um soziale Spannungen kümmerte – einzig die Sicherheitslage sei für ihn von Bedeutung.

Anschließend wurden wir zum Debriefing mit den Führungsoffizieren geladen. Knox hatte sich soweit wieder erholt und äußerte seine Erleichterung, wieder auf einem regulären Sternenflotten-Schiff zu dienen und seine Undercover-Mission beendet zu haben. Auf Mendox' Nachfrage hin bestätigte er, dass es sich bei Paket Echo Delta 7 um geheime Dokumente von Stack zu Pelia 7 handelte, wo Sklavenhandel in einer Form betrieben wurde, der erzwang, hier einzugreifen.

Ich werde meine Nachforschungen zur Personalzuweisung von Lt. Larling fortsetzen und bin besorgt über das Maß an inoffiziellem Einfluss, das dieser offenbar genießt. Ich hoffe das Ganze lässt sich klären.